Schachmatt

Und wir wissen Spielen macht süchtig und wir sind es alle

…die Lichter der Nacht verstummen in dem Blau deiner Augen. Ab jetzt, tanzen wir in einem anderen Takt. Berühren uns sanft, welch Ironie in der Luft. Ich spüre das Prickeln des Prosecco auf meiner Zunge. Spüre die Lust dich zu lieben, dich zu kriegen. Ja, am liebsten würde ich mit dir verschwinden. Deine Hand in meine nehmen und die betrübten Menschen in ihrer Masse stehen lassen. Und wir, wir könnten gehen. 

Nicht süchtig nach Nikotin und auch nicht nach Alkohol. Keine Droge dieser Welt macht uns so süchtig wie das Spiel mit der Liebe. Es verfolgt und bis in den Schlaf, zumindest bis ins Bett. Allein oder zu zweit, mit voller Erregung oder tiefstem Leid. Am Morgen kommt die Liebe uns, wie die ersten Sonnenstrahlen im Frühling entgegen und wie ein Gewitter platzen die Gefühle, in der Dämmerung über uns hinweg.

…du lächelst mir zu. Die Hitze steigt mir in den Kopf, zwischen mein Fingern Schweiß. Glaub mir Baby, ich sehe nur dich! Der Beat bestimmt deine Bewegung und deine Augen mein Herzschlag. Stockend stoße ich meinen Atem aus, mit jedem verqualmten Zug gebe ich mir Mühe meine Fassung nicht zu verlieren. Im Scheinwerfer, dein markantes Gesicht. Ich sehe nur dich & ich will auch nur dich!

Es ist immer nur ein Spiel, ein Spiel mit dem Feuer, dessen Funken bis zu den Sternen springen.

..du kommst näher, nimmst mich bei der Hand, ich spüre dein Puls und weiß dein Herz liegt in meiner Hand. Ich gleite an deiner Hose nach unten, mich durchdringen die Gedanken des verbotenen Spaßes. Deine Blicke flüstern mir geheime Dinge zu und dein Lächeln verrät mir, das du genau weißt was du willst. „Ich will keine Worte wechseln, ich will dich spüren.“ 

Die Liebe ist ein Spiel mit kalter Eifersucht und wärmenden Worten. Es geht um die  Hingabe, den Gewinn und das Verlieren, welches uns antreibt und den optimalen Kick verpasst. Die Liebe gibt uns die Macht einen Menschen zu manipulieren ohne mit der Wimper zu zucken.

deine Augen flehen mich an mit dir das zutun was mein Wille und dein Versprechen ist. Du hältst mich bei der Taille, beißt dir auf die Lippen und beugst dich, im Takt der Musik  nach vorn. Ich nehm deine warme Hand, schieb sie weiter runter und langsam packst du zu.

Das Verlangen zu lieben, liegt in jedem unserer Gefühle. Für den kleinsten Hauch Bestätigung geben wir unseren Körper auf. Wir können alles auf die grundlegende Liebe zurück führen, unser Dasein wird ab dem ersten Atemzug mit Liebe gemessen und bis unser Leben ausgelöscht wird, kämpfen wir um etwas was wir uns nicht zu definieren trauen. Ein Trip der uns sowohl alles gibt, wie auch alles kostet. Hemmungslos steuern wir immer wieder ins Ungewisse, wissen nicht wann dieser Trip endet. Und obwohl, er von Hass geprägt ist und von Schönheit übersät. Durch Lügen überhäuft,  ist er wohl der ehrlichste Trip unseres Lebens und vielleicht, wenn wir uns eingestehen, auch der beste!

..mein Lächeln durchdringt dich wie ein Messerstich, ich drehe mich um. An der frischen Luft steckt die Klinge auch in meiner Brust.

 

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